Russland legt mit der International Finance Corporation (IFC) ein Programm auf, um den Anteil Erneuerbarer Energien bis 2020 auf 4,5% zu erhöhen.
Bereits vier russische Regionen (Belgorod, Kaluga, Nischni Nowgorod und Tomsk) nutzen die technische Hilfe aus dem vom IFC (Mitglied der Weltbank-Gruppe) aufgelegten „Russia Renewable Energy Program“. Der Finanzierungsanteil des IFC an Projektkosten beträgt üblicherweise 35%. Ein weiterer Partner in dem Programm ist darüber hinaus die Globale Umweltfazilität (Global Environment Facility GEF).
Schwerpunktinvestitionen in Belgorod und Nischni Nowgorod werden die Modernisierung kleiner Wasserkraftanlagen sowie die Verwertung organischer Abfälle (Biogaserzeugung) sein. In der Region Tomsk werden Investitionen sich voraussichtlich auf die Verwertung von Holzabfällen und Torf sowie Hydropower und Windkraft fokussieren. Der russische Fonds „Energie ohne Grenzen“ des Stromversorgers Inter RAO wird die Mittel des IFC für Projekte aufstocken können.
Ziel des IFC ist die Stärkung der Privatwirtschaft in den Regionen. Deutsche Hersteller können ihren Nutzen daraus ziehen, indem sie sich mit Fachwissen und hochwertigen (Hochtechnologie-)Produkten in den Regionen um (Zuliefer-)Aufträge, die aus Fondsmitteln finanziert werden, bemühen oder sich an Dienstleistungsausschreibungen direkt durch den IFC beteiligen. Die Ausschreibungen werden auf der Seite der Weltbank veröffentlicht.
Zentraler Ansprechpartner ist das Programm-Büro in Moskau. Gern vermitteln wir Ihnen die vollständigen Kontaktdaten. Senden Sie eine entsprechende Anfrage an:
Verena Würsig
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