Indonesien gehört zu den weltgrößten Zuckerimporteuren. Um die Selbstversorgungsquote zu erhöhen, sollen Anbauflächen erweitert und neue Verarbeitungsanlagen errichtet werden.
Indonesien muss immer mehr Nahrungsmittel einführen. Seit 2007 ist der Archipel Nettoimporteur. Dabei ist Zucker der wertmäßig zweitgrößte Posten, nach Weizen. Im Jahr 2022 wurden 2,7 Milliarden US-Dollar (US$) für Zuckerimporte aufgewendet – Tendenz steigend. Während Weizen aus klimatischen Gründen im tropischen Archipel nicht angebaut werden kann, hat der Zuckerrohranbau dort eine lange Tradition. Aber: Die Anbauflächen sind viel zu klein, um den heimischen Bedarf zu decken.


