Russland verbraucht im Vergleich zu Westeuropa mehr als die dreifache Menge an Energie (pro Einheit BIP) und gehört damit zu den energieintensivsten Wirtschaftsnationen der Welt. Die russische Regierung verfolgt entsprechend ambitionierte Ziele: Bis zum Jahr 2020 soll der Energieverbrauch bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt um mindestens 40 Prozent gegenüber 2007 gesenkt werden. Im Staatshaushalt ist ein umfangreiches Budget für das Regierungsprogramm „Energieeffizienz“ vorgesehen, zusätzlich sollen regionale Etats zum Einsatz kommen. Über 80 Prozent der erforderlichen Investitionen werden jedoch aus der Privatwirtschaft erwartet. Dafür bedarf es der Entwicklung eines Marktes für Energieeffizienz als Basis für nachhaltige Energieeinsparung landesweit. Das ist die eigentliche Herausforderung, vor der Russland steht. Daraus ergeben sich neue Anforderungen an Energiemanagement und dezentrale Energieversorgung beispielsweise Windenergieanlagen, Photovoltaikanlagen, Biogas-Kraftwerke oder Blockheizkraftwerke.
Freuen Sie sich auf einen Impulsvortrag von Nicole Pillen, stellv. Bereichsleiterin / Deutsche Energie-Agentur (dena) und auf die anschließende Diskussion! Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Um Anmeldung bis zum 01.12.2016 wird gebeten.
Das Anmeldeformular finden Sie unter dem beigefügten Link.


