Unter dem Druck der Sanktionen setzt Russland derzeit darauf, seinen Binnenmarkt gegen Importe abzuschotten und diese möglichst durch heimische Produkte zu ersetzen. Hebel dabei sind das staatliche Beschaffungswesen sowie die Reglementierung des Einkaufs durch Staatsunternehmen. Entsprechende Regierungsprogramme sind verabschiedet und der Gesetzgebungsprozess hierzu läuft. Bereits jetzt verlangen staatliche Stellen und Unternehmen den Nachweis russischer Produktion. Wegen der Bedeutung des Staatssektors ist die Thematik hochaktuell für alle Importeure betroffener Waren. Ein Ausweg besteht darin, Produktion in Russland zu lokalisieren und Produktionsstätten zu schaffen, deren Fertigungstiefe ausreicht, um ein Produkt als „made in Russia“ klassifizieren zu können.
Tauschen Sie sich mit den Referenten und anderen Teilnehmern über dieses Thema und die praktischen Auswirkungen dieser Entwicklung aus.
Inhalte:
Lokalisierung – die aktuelle Gemengelage
Russsiche Industrie – branchenspezifische Betrachtung und Szenarien
Lessosn Learned - Lokalisierung bei Bosch
Referenten:
Dr. Thomas Heidemann, Partner, CMS Moskau
Gerhard Pfeifer, CEO, Bosch Russia
Anna Pyvoravova, Project Manager, EAC– Euro Asia Consulting PartG
Anschließend Q&A und Get-together.
Anmeldung erbeten bis zum 10. November 2015
Kontakt: veranstaltungen@cms-hs.com


