Trotz der guten wirtschaftlichen Beziehungen im Handel stellt Produkt- und Markenpiraterie weiterhin eine besondere Herausforderung für ausländische Unternehmen in China dar. So sind deutsche Unternehmen weiterhin in großem Maße von Know-How Abfluss, Umsatzverlusten und Reputationsschäden betroffen. Dies jedoch nicht nur in China, sondern weltweit, da Plagiate auch die Weltmärkte erobert haben. Zu den bekannten Methoden sind in der letzten Zeit mit Cyberspionage und Internetattacken noch neue mögliche Einfallstore für Plagiatoren hinzugekommen.
Der DIHK schätzt den Schaden für deutsche Unternehmen mittlerweile auf 50 Milliarden Euro jährlich. Trotz sinkendem Anteil kommen immer noch schätzungsweise zwei Drittel aller Plagiate aus China. Zwar ist sich die chinesische Regierung mittlerweile der Gefahr bewusst und hat rechtliche Verbesserungen geschaffen, jedoch gibt es bei der aktiven Bekämpfung und Rechtsdurchsetzung weiterhin noch erhebliche Defizite.
Wichtig ist es daher, bereits vorab präventive Schritte einzuleiten und geeignete Abwehrinstrumente zu etablieren, denn das eigene Know-How sowie die Reputation durch die Marke sind gerade in einer globalisierten Welt zu einem der wichtigsten Werte einer jeden Firma avanciert. Wo die Gefahren lauern, wie Sie diese erkennen können und wie Sie auch gerade im Internetzeitalter geeignete Abwehrinstrumente installieren können, möchten die IHK fuer die Pfalz und der OAV Ihnen an diesem Wirtschaftstag anhand von Vorträgen von China-Experten sowie Erfahrungsberichten von Unternehmen aufzeigen.
Die Teilnahmegebühr beträgt 190,00 Euro per Teilnehmer inklusive Seminarunterlagen sowie Verpflegung. Anmeldeschluss ist der 18. Juni 2013
Das detaillierte Programm sowie den Anmeldebogen finden Sie unter:
www.oav.de/uploads/tx_ttnews/cn_130522_Flyer_Marken_und_Produktpiraterie_in_China.pdf
Anmeldung bitte per:
Fax: 0621 5904-1904
E-Mail:
Post: IHK Pfalz|Beate Neber
Ludwigplatz 2 - 4|67059 Ludwigshafen


