Die USA sind für deutsche Unternehmen mitunter der wichtigste Handelspartner. Der Markt ist groß und entwickelt sich sehr dynamisch, folgt allerdings eigenen Spielregeln und weist insbesondere in rechtlicher Hinsicht viele Besonderheiten auf. So ist nahezu jedes Unternehmen, das in die Vereinigten Staaten exportiert, mit dem Thema Produkthaftung konfrontiert. Immer wieder wird in den Medien über Produkthaftungsklagen aus den USA berichtet. Häufig entsteht dabei der Eindruck, dass Unternehmen gezwungen seien, selbst für die abwegigste Nutzung ihrer Produkte zu haften. Exorbitante Schadenssummen werden eingeklagt und verunsichern exportwillige Unternehmen. Auch wenn das negative Bild vom amerikanischen Produkthaftungsrecht nicht unbedingt der Realität entspricht, wird es meist als wesentlich risikoreicher angesehen als das europäische.
Susanne Gellert von der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer in New York klärt über bestehende Haftungsrisiken und die Eingrenzung von Gefahrenpotenzialen auf. Neben den rechtlich relevanten Informationen sowie Tipps zur Risikominimierung, gibt sie einen Einblick in die Besonderheiten der Produkthaftungsversicherung für den US-Markt.
Im Anschluss an den rund zweistündigen Vortragsteil besteht die Möglichkeit, individuelle Einzelgespräche mit der Referentin zu führen und Unterstützung bei der Erschließung des US-amerikanischen Marktes zu erhalten.
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