Veranstaltungsort: Stuttgart
Immer wieder wird in den Medien über spektakuläre Produkthaftungsklagen in den USA berichtet. Häufig entsteht dabei der Eindruck, dass Unternehmen gezwungen seien, selbst für die abwegigsten Nutzungen ihrer Produkte zu haften. Man denke nur an das berühmte Trocknen der Katze in der Mikrowelle! Allerdings geht es nicht nur um kuriose Fälle, sondern vor allem um exorbitante Schadenssummen, die eingeklagt werden und exportwillige Unternehmen verunsichern.Das Seminar informiert über die bestehenden Haftungsrisiken und die Eingrenzung von Gefahrenpotenzialen. Neben den rechtlich relevanten Informationen und Tipps zur Risikominimierung erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die Besonderheiten der Produkthaftungsversicherung für den US-Markt. Teil einer Vorsorgestrategie, die deutsche Unternehmen in Bezug auf die US Produkthaftung verfolgen können, ist es sorgfältige, klar verständliche Warnhinweise und Gebrauchsanleitungen auszuarbeiten. Tipps und Tricks zum Erstellen von Bedienungsanleitungen bilden deshalb einen weiteren Schwerpunkt des Seminars. Einer Analyse von Produkthaftungsfällen in den USA zu Folge wurden nur 9 % der Schadensfälle von Produktionsfehlern verursacht, aber 44% von unzureichenden oder fehlerhaften Warnhinweisen.


