Der Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA) wurde vom US-Kongress verabschiedet und trat 2013 in Kraft. Die Compliance-Vorschriften sehen Informations- und Meldepflichten für Finanzinstitute gegenüber dem US-amerikanischen Fiskus vor – zur Vermeidung von Steuerhinterziehung. Vermögenswerte von „US-Steuerpflichtigen“ (Personen und Gesellschaften) sollen auf Konten im Ausland erfasst werden. Die Vorschriften zielen in erster Linie auf Finanzinstitute ab, dennoch können Non Financial Foreign Entities (NFFEs), wie Gewerbebetriebe und Immobilienunternehmen, betroffen sein. Bei Verstößen gegen die Reporting-Pflichten drohen Strafsteuern in Höhe von 30%. Angesprochen sind alle Unternehmen, die im Handelsgeschäft mit den USA aktiv sind oder Dienstleistungen vor Ort erbringen.


