Am 17. Juli 2018 wurde in Tokio das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan (JEFTA) unterzeichnet. Es soll im Laufe des Jahres 2019 in Kraft treten. Japan ist nach China der zweitwichtigste Handelspartner der EU in Asien und für Europa der weltweit drittgrößte Verbrauchermarkt. Der deutschen Wirtschaft öffnen sich damit vielfältige Wachstumschancen.
Die EU und Japan erbringen 30 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung und haben damit das Potenzial, die größte Freihandelszone der Welt zu werden. Mit dem Inkrafttreten des Abkommens sollen 91 Prozent der Zölle wegfallen. In den Folgejahren werden fast alle Zölle aufgehoben, was für die Unternehmen eine Ersparnis von nahezu einer Milliarde EUR bedeutet. Für das deutsche Bruttoinlandsprodukt wird ein Wachstum von bis zu 20 Milliarden EUR (+0,7 Prozent pro Jahr) durch das Freihandelsabkommen vorausgesagt.
Gemeinsam mit dem Generalkonsulat Japans und dem Ostasiatischen Verein (OAV) lädt die IHK für Rheinhessen Unternehmen ein, über die Marktpotenziale und spezifischen Herausforderungen zu sprechen.


