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Warum heißt der Panettone so?

 
Unser Netzwerkpartner Dr. Grigolli berichtet uns diese Überlieferung aus seiner Heimat:

Der Ursprung des Namens des Panettone liegt wohl gegen Ende des 15. Jhd. am Hofe des Mailänder Herzogs Ludovico Maria Sforza (genannt Il Moro), dessen Koch aus Anlass eines opulenten Weihnachtsmales den eigentlichen Weihnachtskuchen im Ofen vergessen hatte, sodass er verbrannte.

Panik war ausgebrochen, weil für die adeligen Eingeladenen nun kein Nachtisch mehr zur Verfügung stand. Der arme Koch, Toni, hatte nun den Einfall, schnell einen Kuchen mit den noch verbliebenen Zutaten herzustellen: Mehl, Butter, Eier, Rosinen und Zitronenschalen.

Die versammelte Schar war begeistert und verlangte, den Namen dieser Köstlichkeit zu erfahren. Toni, der Koch, enthüllte das Geheimnis und erklärte, dass es sein Kuchen (Brot) sei: „L’è lo pan del Toni“ – so wurde Toni‘s Brot zum Panettone.

Das Rezept seiner Großmutter sucht Dr. Grigolli leider noch.

Inzwischen hat der S-CountryDesk das folgende Rezept ausprobiert und für gut befunden:

https://www.kochbar.de/rezept/121714/Panettone-mit-Schokolade.html 

Folgende Abwandlungen haben sich bewährt:

  • Zitronenschale (statt Orange)
  • Butter statt Magarine
  • 100%ige Schoki, mit hohem Kakaoanteil klein gebrochen, statt Schokotropfen
  • gehackte Mandeln statt Haselnüssen
  • wenn keine kleine Form vorliegt, um die schöne hohe Panettone Form zu erhalten, kann auch eine ganz normale Springform verwendet werden. 
  • Buon Appetito!